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Die verstrickte Dienstagsfrage 45/2014

So und heute bin auch mal wieder dabei, bei der Dienstagsfrage vom Wollschaf.

Dieses mal wieder mit einer Leserfrage von Viv!

 

Mit welcher Wolle habt ihr Stricken gelernt oder wiederentdeckt?
Welche Wolle verstrickt ihr am liebsten?

Hat es sich verändert, mit welcher Wolle ihr gerne strickt oder gibt es Garne, die ihr früher in rauen Mengen verarbeitet habt und nun könnt ihr nix mehr damit anfangen?

Gibt es Wolle, die euch nicht ins Haus kommt?

Da ich noch gar nicht so lange stricke (ca. 2 Jahre), sind die Erinnerungen noch nicht verblasst.

So ganz unbelastet wie andere von euch, bin ich nicht zum Stricken gekommen. Ich habe Anke schon eine ganze Weile beobachtet und auch schon das ein oder andere mal probiert, bis ich das Ganze dann tatsächlich gelernt hatte. Was bei uns so im Haus an Garn rumkullert, hat Anke schon sehr schön in ihrem Beitrag beschrieben und nun wird noch ein wenig von mir ergänzt 😉

Ich habe also am Anfang mit Finkhof Merino dick und 5er Nadeln angefangen. Ganz am Anfang mit einem Läppchen, rechte Maschen und linke Maschen. Zum Stricken lernen war das ganz hervorragend geeignet. Bleiben doch runtergefallene Maschen in der Regel stehen und können gut wieder aufgenommen werden. Auch mag ich sehr die Griffigkeit und wie sich das Garn auf den Nadeln verhält. Leichtgängig und ohne Gequietsche 🙂

Ich habe auch schon andere Wolle in diversen Häkelprojekten verarbeitet und komme doch immer wieder dazu, dass die Finkhof für meine Projekte erste Wahl ist.

Besonders unangenehm habe ich die Polyacrylgarne in Erinnerung. Die sind zwar nicht rau, quietschen dafür ganz unsäglich auf den Holznadeln. Auch habe ich Probleme mit Garnen, welche aus sehr vielen Einzelfäden gefertigt sind. Beim Stricken drehen sich diese auf und ich bin permanent am Aufspiessen einzelner Fäden >.< Das ist extrem nervig und nimmt einem schnell den Spaß. Woran das genau liegt, kann ich so gar nicht sagen, ich tippe aber mal, dass es am linkshändig Stricken liegt. Wenn also jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat  und dies bestätigen oder widerlegen kann, ist er oder sie hiermit herzlich aufgerufen, sich zu Wort zu melden.

Erfreuliches gibt es aber auch 🙂 Im Moment habe ich gerade ganz wunderbares Alpaka auf den Nadeln, um für die Miez eine Strickjacke zu fertigen. Beim Garn handelt es sich um Babyalpaka DK(feiner als 22,5 Micron) von fairalpaka. Das Garn ist butterweich und schmiegt sich ganz wunderbar um die Nadeln. Tatsächlich hatte ich noch nie so viel Spaß am Stricken wie mit diesem Garn 🙂

Mittlerweile haben fairalpaka auch andere Stärken als DK im Sortiment, und diese werden sicherlich auch noch den Weg zu uns nach Hause finden 🙂

In diesem Sinne sag ich lieber mal was ins Haus kommt anstatt darüber zu schimpfen was nicht kommt 😉

/Matze

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Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2014

Na sowas.

Das Wollsch(l)af hat verschlafen 😦

Passend dazu die heutige Diensschlafs…ähhh…tagsfrage:

Bist Du schon mal während des Strickens eingeschlafen?
Was machst Du, wenn Du müde bist, aber trotzdem noch stricken möchtest?

Hm, ich hatte ja so ein gaaaanz kleines bisschen gehofft, das Wollschaf fragt heute die Frage, die ich letzte Woche da  für den Wollstash eingekippt hatte… War aber nicht so. auch nicht wild, ich bin geduldig ^^

Meine Antwort? Ich sehe das wie Matze. Wenn ich müde bin, geht stricktechnisch gar nichts. Auch Spinnen ist dann nicht möglich, ich mache zu viele Fehler, über die ich mich dann ärgere und frustriert bin. Schlimmstenfalls stricke ich Unsinn, den ich auch noch ribbeln muss und das HASSE ich.

Also mache ich andere Dinge, wenn mich Müdigkeit überkommt. Schlafen zum Beispiel. Oder ich lasse mich von einer Reportage berieseln.

Ich bin auch schonmal überm Strickzeug eingeschlafen, ja. Ich bin auch eine Kandidatin, die mit Buch auf dem Gesicht einschläft. 😀 Das finde ich gar nicht schlimm. Hauptsache, es geht nichts dabei kaputt.

2014-10-14 20.48.43Ja, damit erschöpft sich mein heutiger Antwortschatz. Ich gehe dann mal am Handschuh weiterstricken. Wahrscheinlich geht der bald wieder in “hibernate”- deeeeeennnnnn mit ein bisschen Glück kommt bald Isabell Krämers Kinderpullover raus! *squeeeeeeee*

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Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2014

Uh, beim Wollschaf bohrt Tichiro heute aber in einer hässlichen Wunde….

Hattest Du schon mal eine Phase akuter Strickunlust?
Wenn ja, was hast Du dagegen unternommen?
Oder hast Du einfach abgewartet, bis die Phase vorüber war?
Wie lange hat die Phase angedauert?
Was hast Du in dieser Zeit stattdessen gemacht?
Gibt es Gründe, woran es gelegen haben könnte?

Jaaaa, ich hatte schon Phasen akuter Strickunlust. Das sind immer dunkle Phasen, in denen mich Dinge so belasten, dass ich mich mit nichts Kreativem beschäftigen möchte.
Was habe ich dagegen unternommen? – Nun, ich habe versucht, die zugrundeliegenden Lebensumstände zu verändern- soweit das geht- oder das Ganze einfach ausgesessen.
Wie lange diese Phasen angedauert haben, war sehr unterschiedlich- durchaus mehrere Wochen.
Ja, was habe ich in der Zeit gemacht? Ich kann das gar nicht so definieren. Wahrscheinlich aber gelesen. Denn zum Bücher lesen komme ich in Handarbeitsphasen eher nicht, da greife ich auf Hörbücher zurück.
Welche Gründe ich hatte, in derartige lähmende Phasen zu kommen, möchte ich gar nicht genauer darlegen. Meist hatten meine Rolle, meine Ansichten, meine Lebensweise in der mich umgebenden Gesellschaft etwas damit zu tun.

So. Können wir nächste Woche bitte über etwas Schönes reden? 😉

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Die verstrickte Dienstagsfrage 38/2014

Heute werde ich einmal “Die verstrickte Dienstagsfrage” vom Wollschaf beantworten.

Zur Frage steht, ob man sich besondere Strickprojekte für den Herbst vorgenommen hat oder ob man sich nur treiben lässt?

Ich halte es da mal wie Winnie der Puuh und sage: BEIDES 🙂

Zum Einen würde ich gern das Phänomen des Sockenstrickens ausprobieren, da ich es nicht so sehr mit riesigen Projekten habe 🙂 und zum anderen steht Weihnachten ja quasi vor der Tür und ich habe ein wunderbares Pattern von Gregory Patrick, woraus noch mindestens 3 Bären enstehen sollen.

Dazu wird mit Sicherheit noch was spontanes dazwischen kommen, denn wenn mir etwas gefällt, dann kann ich nur selten widerstehen und lass dafür auch gern mal was anderes liegen. 🙂

 

So sieht dann wohl der Herbst aus…….so lang ist er ja nicht 😉

/Matze

 

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Stylingdesaster: Wie man aus einer modernen Strickjacke einen Oma-Look macht.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein Fangirl der Isabel Krämer Designs. Ich habe selbst schon drei Teile angefertigt, den Paulie, einen Ravello und für den Elementary war ich sogar Teststrickerin.

Nun habe ich, wie viele andere auch, seit Montag auf die Veröffentlichung der neuen Jacke für die Swans Island Company gewartet.

Bisher kannten wir Isabells Fotos und zahlreiche Teststrick-Aufnahmen. Die waren modern, klassisch, minimalistisch und … anders. Wie eben Isabells Designs so sind:

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Als es dann am Dienstag Nachmittag soweit war, stand die Fangemeinde eine Weile in Schockstarre. Swans Island hat dem Cardi mal so fix ein anderes Styling verpasst.

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Und damit aus einer echt coolen Jacke ein “Accessoire für die Dame von Welt” gemacht.

Die meisten haben das Foto gar nicht mit Isabells Entwurf assoziieren können. Dementsprechend waren auch die Kommentare im Forum:

(Ich gebe das nur sinngemäß wider, wer will, kann selbst nachlesen)

“Ich muss ehrlich sagen, wenn ich nur die offiziellen Fotos gesehen hätte, würde ich dieses Pattern nie kaufen. Man sieht ja nichtmal das Daumenloch. Ich würde vorschlagen, dass sie Isabells Fotos mit in die Produktseite aufnehmen, damit sie überhaupt was verkaufen.”

“Ich habe mehrfach versucht, das zu finden. Auf meinem Telefon sieht es gar nicht nach dem Design aus- es ist aufgemacht wie ein Mantel!”

“Als thumbnail hatte ich das nicht wahrgenommen. Erst als ich in einem Beitrag las, dass der Name geändert wurde, bin ich auf die Produktseite gegangen.”

“Ich stimme euch zu – aber vielleicht wollen sie eine andere Zielgruppe? Ich finde, Isabell modelt ihre Entwürfe sehr elegant und mit Spaß – deswegen sind sie ja so toll.”

Kurze Zeit später waren auch auf der offiziellen Produktseite Isabells Bilder zu sehen. Und dann auch als Titelbild. 😉

Geht doch.

 

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7 Tage- sieben Bilder- KW 33

Letzte Woche stand ganz im Highfield– Fieber. Dementsprechend darf eine wunderbare Band, die ich pro Jahr einmal (mindestens) live sehen muss, auch im Fokus stehen.

Der Kater darf ebenso mal mitmachen, bevor er stirbt (wobei “Elvis” ja sowieso ewig lebt). Was gibt es sonst zu sehen? Kleine Alltagsbasteleien, die eigentlich verbloggt werden wollen. Ein paar Maschen, lustige Augen im Baum. Was eben so passiert. 🙂

Ich bin gespannt, was diese Woche so kommt. Sicher wieder Maschen, denn nicht nur ich, auch Kopfstand ist wieder an den Nadeln. Ansonsten lasse ich mich einfach mal überraschen und hoffe, dass bis zu den nächsten Bildern auch mal wieder ein anderer Artikel es zu euch hinaus schafft 🙂

7 Tage 7 Bilder

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