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Tauschhandel.

Es ist ja so ‘ne Sache mit dem Geld.

Wenn ich auch nur ein klein bisschen darüber nachdenke und denke und brüte und mir überlege, dass der Großteil des Geldes nur virtuell existiert, aber eigentlich die ganze Weltorganisation darauf aufbaut… finde ich das (manchmal) ziemlich befremdlich.

Natürlich kann ich im Alltag nicht auf Geld als Tauschmittel verzichten, so gern ich Dinge anders mache, als die Gesellschaft das gerne von mir hätte. Es ist dennoch schade, wie oft GELD als Maßstab für WERTE genutzt wird. Wie wertvoll ist etwas für mich? Wieso bezahle ich Betrag X für etwas, was mit unwichtig ist und du, der du das gerade liest, zahlt das Gleiche, obwohl das Ding dir irre viel bedeutet?

Mir sind so oft die Dinge unwichtig, für die man viel Geld bezahlen muss. Im Umkehrschluss finde ich Objekte, die wenig kosten, aber zeitaufwändig sind oder eine besondere Bedeutung für mich haben, weil sie starke Emotionen hervorrufen, extrem wertvoll.  Das kann GELD nicht abbilden.

Ich möchte jetzt nicht sagen, dass Avocadopflanzen in mir starke Emotionen hervorrufen, aber ich weiß, wieviel Zeit, Energie, Wissen und Fürsorge in das Pflegen eines solchen Gewächses fließen müssen, um es zimmerhoch werden zu lassen. Das schätze, achte und bewundere ich. Wie sollte ich so etwas monetär gerecht werden?

Geht gar nicht.

Aber ich kann dem Menschen, der das geleistet hat, im Tausch ein Geschenk machen, welches bei ihm oder ihr ähnliche Emotionen hervorruft.

Das geht.

So geschehen heute.

Avocado Avocado

Bekommen:

Avocadopflanze.

Gegeben:

Ein Glas Honig.

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Klebriges Glück

Glück. Schon wieder dieses Wort.

Erst war ich GLÜCKlich, dass Europa so tolerant ist.

Jetzt bin ich schon wieder voller GLÜCK. Darüber, dass ich klebrige Finger haben, staubige Gläser putzen und ein Etikett entwerfen kann. Denn:

der erste Honig

mein erster Honig

Letzte Woche konnte ich von meinem Bienenvolk den ersten Honig ernten. Eine Mischung aus Raps (mit einem hohen Bienenverlust einhergegangen, da in die Blüte gespritzt wurde), Löwenzahn und Obstblüte. Lecker. In Summe kamen etwa 13kg zusammen, was noch nicht ganz unseren jährlichen Eigenbedarf deckt- Mitgebsel und Geschenke exklusive. Aber wenn alles gut geht, gibt es ja nochmal Sommerhonig, der dann vor allem aus Klee und Linde besteht. Hmmmmmm. Bis dahin- noch viel Arbeit. Aber wunderschön.

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Aufgewacht!

Ach, es ist schön zu sehen, dass all das “Draußen” sich so langsam räkelt und streckt.

Schneeglöckchen <3

Schneeglöckchen ❤

Auch die Bienen sind schon wieder fleißig und nutzen die warmen Stunden, um sich und den Stock zu säubern. Ein paar kleine Pollenhöschen konnte ich eben auch schon erkennen, denn ringsum sind einige Haseln in der Blüte. Hoffentlich hält die Witterung an, dann ist die erste Brut auch gut versorgt.

Bienen beim Reinigungsflug

Bienen beim Reinigungsflug

Auch im Garten wird es bald wieder mehr zu tun geben. Die letzten Überwinterungspflanzen stehen auch noch wunderbar.

Blumenkohl

Blumenkohl

So ist das schön. Dass die Nachbarn ihre Krachmachjalousien schrubben und Pflasterwege fegen, ignoriere ich jetzt einfach mal. Summ summm summmmmm