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[*.txt] – Gratwanderung

nein das ist keine Gastbeitrag, sondern Ankes Beitrag zum *.txt Projekt. Ein Beitrag der nicht nur auf dem Wollstash lesenswert ist!

#‎txt‬ ‪#‎projekttxt‬

http://neonwilderness.net/stichwort/projekt-txt/

Wollstash

“Aber nicht selbstgemacht!”

So schimpfte K3 vor ein paar Tagen, als wir über die Möglichkeiten sprachen, die wir haben, ihr ein neues Bett zu beschaffen. Neu steht in dem Fall für anders, eine Nummer größer, denn die Kleine ist ganz schön gewachsen.

“Nicht selbstgemacht!!!” sagte sie mit Vehemenz und Grimmigkeit ihn ihrem sonst so sanften Gesicht.

Mich  lässt das nicht los, auch wenn das Bett schon gar kein Thema mehr ist.

Wieviel selbstgemacht ist denn ok? Was heißt denn “selbstgemacht”? Leiden die Kinder darunter, dass wir sehr wenig konsumieren und eher viel aus Grundprodukten selbst herstellen?

Für mich ist “selbstgemacht” etwas, was im nicht erst im letzten Schritt selbst gefertigt wurde. Ein Möbelstück, welches in Einzelteilen geliefert und selbst montiert wird, ist in meinen Augen nicht selbst gemacht. Doch warum nicht? Wenn ich Nudeln kaufe und Tomaten und Kräuter und die zu einem Essen zusammenbringe, ist es doch auch selbst…

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Die verstrickte Dienstagsfrage 45/2014

So und heute bin auch mal wieder dabei, bei der Dienstagsfrage vom Wollschaf.

Dieses mal wieder mit einer Leserfrage von Viv!

 

Mit welcher Wolle habt ihr Stricken gelernt oder wiederentdeckt?
Welche Wolle verstrickt ihr am liebsten?

Hat es sich verändert, mit welcher Wolle ihr gerne strickt oder gibt es Garne, die ihr früher in rauen Mengen verarbeitet habt und nun könnt ihr nix mehr damit anfangen?

Gibt es Wolle, die euch nicht ins Haus kommt?

Da ich noch gar nicht so lange stricke (ca. 2 Jahre), sind die Erinnerungen noch nicht verblasst.

So ganz unbelastet wie andere von euch, bin ich nicht zum Stricken gekommen. Ich habe Anke schon eine ganze Weile beobachtet und auch schon das ein oder andere mal probiert, bis ich das Ganze dann tatsächlich gelernt hatte. Was bei uns so im Haus an Garn rumkullert, hat Anke schon sehr schön in ihrem Beitrag beschrieben und nun wird noch ein wenig von mir ergänzt 😉

Ich habe also am Anfang mit Finkhof Merino dick und 5er Nadeln angefangen. Ganz am Anfang mit einem Läppchen, rechte Maschen und linke Maschen. Zum Stricken lernen war das ganz hervorragend geeignet. Bleiben doch runtergefallene Maschen in der Regel stehen und können gut wieder aufgenommen werden. Auch mag ich sehr die Griffigkeit und wie sich das Garn auf den Nadeln verhält. Leichtgängig und ohne Gequietsche 🙂

Ich habe auch schon andere Wolle in diversen Häkelprojekten verarbeitet und komme doch immer wieder dazu, dass die Finkhof für meine Projekte erste Wahl ist.

Besonders unangenehm habe ich die Polyacrylgarne in Erinnerung. Die sind zwar nicht rau, quietschen dafür ganz unsäglich auf den Holznadeln. Auch habe ich Probleme mit Garnen, welche aus sehr vielen Einzelfäden gefertigt sind. Beim Stricken drehen sich diese auf und ich bin permanent am Aufspiessen einzelner Fäden >.< Das ist extrem nervig und nimmt einem schnell den Spaß. Woran das genau liegt, kann ich so gar nicht sagen, ich tippe aber mal, dass es am linkshändig Stricken liegt. Wenn also jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat  und dies bestätigen oder widerlegen kann, ist er oder sie hiermit herzlich aufgerufen, sich zu Wort zu melden.

Erfreuliches gibt es aber auch 🙂 Im Moment habe ich gerade ganz wunderbares Alpaka auf den Nadeln, um für die Miez eine Strickjacke zu fertigen. Beim Garn handelt es sich um Babyalpaka DK(feiner als 22,5 Micron) von fairalpaka. Das Garn ist butterweich und schmiegt sich ganz wunderbar um die Nadeln. Tatsächlich hatte ich noch nie so viel Spaß am Stricken wie mit diesem Garn 🙂

Mittlerweile haben fairalpaka auch andere Stärken als DK im Sortiment, und diese werden sicherlich auch noch den Weg zu uns nach Hause finden 🙂

In diesem Sinne sag ich lieber mal was ins Haus kommt anstatt darüber zu schimpfen was nicht kommt 😉

/Matze

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Generation -Pre- Lego…

Als wir heute morgen aufgestanden sind, war wieder einmal diese typische Jenaer Herbstsuppe. Grau in grau mit Sichtweiten unter 200 Metern und einer Luftfeuchte von gefühlten 300%.

Na toll, was macht man drinnen an so einem Tag? Also, mir fallen spontan 1000 Dinge ein, aber es gibt ja auch noch 3 kleinere Mitbewohner, welche dann schnell in den “Mir ist LAAANNNGGGWEILIG” Modus fallen.

Es fügt sich, dass ich mit K1 bereits vor ein paar Tagen sprach, was ich “früher” so alleine gemacht habe, wenn mir langweilig war. So ganz ohne Computer und mit nur einer Stunde “Kinderprogramm” bei 4 TV Sendern.

Die Schlechtwettervariante sah bei mir meistens so aus:

Ich war in meinem Zimmer und habe mit meinen Modellbaukästen gespielt. Ich hatte ne Menge davon, LKW, Traktor, Tankwagen und Jeep. Mit jedem Kasten war man in der Lage, mehrere Modelle zu bauen. Es gab “schnelle” einfache und welche, die so komplex waren, dass der Bau gut und gerne ein komplettes verregnetes Wochenende überbrückt hat. Die Konstruktion war anspruchsvoll. Allein die Anleitungen musste man ziemlich genau “studieren”. Hier gibt es kein 1. 2. 3. und dann das und dann das…..nein, nein….Es waren Bilder abgedruckt, welche das Fahrzeug von unterschiedlichen Seiten zeigten. Daran gab es Pfeile mit einer Nummer, welche auf der Inventarliste wiederzufinden waren 🙂

Construction C07

Construction C10

Construction C07

Construction C07

Alle Teile wurden mit Schrauben und Muttern oder Gummimuffen verbunden und nicht selten gab es versteckte Teile, welche ein Auseinanderbauen zur Folge hatten 🙂

Ich habe diese Kästen geliebt!!! Und wie es der “Zufall” will, hatten wir diese noch auf unserem Dachboden stehen 😀

Für die Modelle selbst war die Begeisterung gleich riesig, nur wie sollte man zum fertigen Spielzeug kommen? Bestand die Konstruktion doch aus:

1. einer Anleitung, wie man sie nicht kannte! So ganz ohne Einzelschrittbeschreibung und ohne “nimm Teil A und mache es an Teil B fest”

und

2. Schrauben! mit Muttern!! und Werkzeug !!!! Teufelszeug!!!!

Man kann sich sicher gut vorstellen, dass es am Anfang zu etlichen Tränen und Frustanfällen gekommen ist. Wie erklärt man einem Kind von  9 und 8 Jahren, mit Schrauben, Muttern, Maulschlüssel und Schraubendreher umzugehen? JA, alles auf einmal 🙂

Also habe ich eine Komponente vorgemacht und bei den anderen “nur” beobachtet. Nach kurzer Zeit haben sie es dann raus gehabt und fleissig an ihren Modellen gebaut 🙂

Interessant in diesem Zusammenhang war einmal wieder die Händigkeit von K2. Mit seinen 8,5 Jahren hat er noch immer keine präferierte Seite. Alles, was links von ihm liegt, nimmt er mit links. Alles, was rechts liegt, mit rechts und versucht es auch so zu benutzen :/.  Ich weiß gar nicht, ob ich darüber bereits etwas geschrieben habe. Wenn nicht, muss ich das einmal bei Gelegenheit nachholen.

Schrauben und Muttern

Schrauben und Muttern

Ein wunderbarer Nebeneffekt: Playmobilfiguren passen hervorragend in alle Fahrzeuge. Jetzt spielen sie schon den restlichen Tag damit 🙂

C07 und C09

C07 und C09

Construction C07

Construction C07

Mission accomplished!

/Matze

 

PS.: Die Anleitungen zu den Baukästen kann man hier finden 😉

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Siedler von Catan | Stop Motion

Der ein oder andere wird es bestimmt schon mitbekommen haben:

Wir LIEBEN Siedler von Catan 🙂

Heute haben wir es endlich mal wieder geschafft eine Runde zu spielen. Das ist zur Zeit nämlich gar nicht so einfach. Irgend etwas, und sei es nur akute Unlust, kommt immer dazwischen.

Wir haben die Gelegenheit genutzt mal ein kleines Stop Motion Video zu erstellen. Seht selbst….

 

Die Reaktionen waren übrigens weitaus weniger positiv als ich erwartet hätte. Da spielt man eine Stunde und am Ende kommt nur 1:20 min Video heraus….FRECHHEIT ^^

Für mich war es übrigens mehr: eine Stunde Laurenzia, man glaubt gar nicht wie oft sich etwas auf dem Spielfeld ändert.

/Matze

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Hei Hai!

Wir wohnen jetzt fast 2 Jahre im Haus und viele Dinge sind noch so, wie wir Hals über Kopf eingezogen sind. Viel Zeit zum hübsch machen blieb uns auch nicht, und mit solch ekligen Sachen wie einer Bautrocknung waren wir auch konfrontiert worden.

In letzter Zeit mehrten sich allerdings die Unmutsbekundungen von K2 bezüglich der Gestaltung seines Zimmers. Immer wieder kam: “Ich habe keinen Platz zum Spielen!” oder “Mein Zimmer ist nicht so schön wie die anderen.”

Also haben wir uns zusammen an den Tisch gesetzt und mal geplant, was wir so machen können. Heraus kam, welch Wunder, eine komplette Umgestaltung des Zimmers 🙂

Kleiderschrank raus, Bett umbauen, Wände bemalen, Vorhänge nähen und und und…..

Seht selbst, was dabei raus kam 🙂

2014-09-23 07.05.38In dieser Ecke stand ein großer Kleiderschrank. Der musste weichen, denn 2 Kommoden reichen um die aktuelle Kleider unterzubringen. Die Kommoden sind IKEA Malm mit selbstbezogenen Schubladen. Die Wand war bereits grün, wurde aber noch einmal gestrichen und mit “scharfen” Kanten versehen. An der Wand hängt die Ting Weltkarte von Columbus und bereitet wieder Spaß beim Erkunden 🙂

2014-09-23 07.05.51Für die Vorhänge hat sich K2 wunderschönen Stoff ausgesucht. Blau und grün kariert. Das dies eigentlich Bettwäsche ist, ist Nebensache 🙂 Für das Lesevergnügen ein !!!AUSGEMISTETES!!! Bücherregal und daneben eine Pinwand. Diese ist aus einer Styroporplatte gefertig und mit “Rest”Stoff bespannt. Gerade trägt sie Ausmalstoff und nicht selten stehen 3 Kinder mit Buntstiften davor und drängeln sich….

2014-09-23 07.06.11Sein Bett ist ein IKEA Kura und wurde kurzerhand auf die Variante “unten” umgebaut und die Furchtbaren “ich stoß mir den Kopf” – Holme wurden abgesägt. >:) Die ehemalige Treppe ist jetzt Höhleneingang und ein tolles Versteck für zwischendurch. Als Wandbild hat er sich einen Hai ausgesucht. Diesen haben wir mit Hilfe eines Beamers an die Wand projiziert, die Umrisse nachgezeichnet und ausgemalt. Das Tier ist jetzt knapp 2,5m lang und ziemlich cool geworden. Darunter noch eine Pinwand und seine über alles geliebte Holzeisenbahn ❤

Die Lampe wurde ebenfalls getauscht, und füllt den Raum jetzt freundlicher aus als die Deckenleuchte, die vorher da war. 2 “Flickenteppiche” bringen Gemütlichkeit auf den Boden.

Fazit der ganzen Aktion:

1 Nachmittag IKEA Stress Besuch (Smaland war leider voll, was die Kinder nicht sehr begeisterte)

1,5 Tage Möbel abbauen, malern, Möbel umbauen

4 Abende Vorhänge nähen

und 1 Nachmittag Wand bemalen.

und und und und….

1 (in Worten EIN) sehr sehr glückliches K2 <3<3

/Matze

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