0

Welch schönes Projekt: Sohnemanns “Ich-Beutel”

Mit Beginn des kommenden Schuljahres ist K1 in der Mittelgruppe. In unserer Jenaplanschule lernen Kinder des klassischen 4.,5. und 6. Jahrgangs in dieser Mischung gemeinsam.

Stoffauswahl - Hürde genommen

Um die neue Lerngemeinschaft aneinander zu gewöhnen, startet das Jahr mit einer Wanderung und Übernachtung in der Natur. Zugleich beginnt das Projekt “Meine Gruppe- eine Welt der Vielfalt” – Die Kinder sollen lernen und verinnerlichen, dass sie in einer Gruppe der Vielfalt leben und dass diese Vielfalt aufgrund der Unterschiede, die die Kinder haben, sehr spannend und bereichernd ist und nicht zu Problemen zwischen ihnen führen muss.

Faden einfädeln - Wie funktioniert eine Nähmaschine?

Wir sind eingeladen, dieses Projekt zu Hause zu begleiten. Wir bekamen unter anderem eine konkrete Bitte der Unterstützung:

Gerade Nähte nähen- das klappt schon ganz gut

“Die Kinder gestalten eine so genannte “Ich-Tüte” – Der Inhalt kann umfassen: Familienfotos, Lieblingsspielzeug, Krimskrams, den die Kinder gesammelt haben, weil er ihnen in einem besonderen Moment einmal sehr wichtig war, schöne Fotos aus Urlaubsorten oder von besonders wichtigen Menschen. Gegenstände also, zu denen ihr Kind eine kleine besondere Geschichte erzählen kann. Es sollten nicht mehr als 5 Gegenstände in der Tüte sein.”

 

Der Umgang mit dem Bügeleisen ist auch nicht schwer

So eine Tüte zu befüllen ist ja prinzipiell schon eine recht anstrengende Sache. Für ein Kind ist es nämlich nicht leicht zu beschreiben, was “ich” bedeutet.

Kordel in den Tunnel einfädeln- und dabei nicht aufgeben!

Leichter fällt es, wenn man mehr Zeit zu überlegen hat. Was so Spaß macht. Was wichtig ist. Was anders ist als bei dem Typen von nebenan.

Tunnelzug Beutel ist fertig! Selbst genäht mit 9 Jahren!

Nun, am Besten, man fängt mit einem eigenen Beutel an, in dem all die Kleinigkeiten gesammelt werden. Der ist etwas ganz Besonderes.

Und den kann man mit 9 Jahren nämlich schon selber nähen, mit nur ein klein wenig Hilfe. Und das alles noch vor dem Frühstück. ❤

 

0

Rätsel Teil 2

image

Na? Ich denke, so ganz schwer ist das Rätsel nicht. Das Projekt jedenfalls ist durchaus knifflig und wir haben aufgrund des Verwendungszwecks den Anspruch, dass es auch recht hübsch wird.

Vielleicht sind wir in ein paar Tagen fertig, dann gibt es auch eine Gesamtaufnahme.

0

7 Tage- sieben Bilder- KW 33

Letzte Woche stand ganz im Highfield– Fieber. Dementsprechend darf eine wunderbare Band, die ich pro Jahr einmal (mindestens) live sehen muss, auch im Fokus stehen.

Der Kater darf ebenso mal mitmachen, bevor er stirbt (wobei “Elvis” ja sowieso ewig lebt). Was gibt es sonst zu sehen? Kleine Alltagsbasteleien, die eigentlich verbloggt werden wollen. Ein paar Maschen, lustige Augen im Baum. Was eben so passiert. 🙂

Ich bin gespannt, was diese Woche so kommt. Sicher wieder Maschen, denn nicht nur ich, auch Kopfstand ist wieder an den Nadeln. Ansonsten lasse ich mich einfach mal überraschen und hoffe, dass bis zu den nächsten Bildern auch mal wieder ein anderer Artikel es zu euch hinaus schafft 🙂

7 Tage 7 Bilder

7 Tage 7 Bilder

3

7 Tage- sieben Bilder (KW 32)

 

Sieben Bilder dieser Woche. Es scheint, dass sie rückblickend recht kreativ war. Nadeln, Stoffe, das Surren der Nähmaschine und Musik dazu waren durchaus prägnant. Wären die Kinder nicht immer gänzlich gegen alles, hätte es eine wirklich gute Zeit werden können.

Kopfstands heutige Statusmeldung trifft den allgemeinen familiärenTenor allerdings besser:

Erkenntnis des Wochenendes: Das tatsächliche Alter der Kinder (6,8,9) hat wenig mit dem gefühlten zu tun (3,4,16)

Ich bin gespannt, was kommende Woche zu sehen ist. Ich spekuliere auf die Katze (völlig unterrepräsentiert hier), ein paar Maschen, eine Bühne und…. was auch immer die Tage so mit sich bringen.

0

Ich hör dann mal auf…

Teil 1

Jeder kennt so bestimmte Dinge in seinem Leben, welche er oder sie für mehr oder weniger gesetzt hält und nicht ständig hinterfragt, einfach als gegeben hin nimmt. Ich bin da natürlich keine Ausnahme und aus diesem Grund gibt es jetzt (m)eine Geschichte.

Ich bin 35 Jahre alt und rauche seit ich 13 bin. Das sind nunmehr 22 Jahre, und ich kann mich an keine Zeit erinnern, wo ich dies nicht tat. Meine Kippe war morgens das erste und abends das letzte. Egal ob krank oder nicht, ich habe immer geraucht. Von diesen 22 Jahren rauch(te) ich 17 Jahre selbstgerollt ohne Filter, im Schnitt 2 bis 3 Päckchen von 30g in der Woche.

kippeIn den letzten 3 Jahren mehrten sich dann so langsam die Zweifel, ob das so eine gute Sache ist, das mit dem Rauchen. Ich hatte immer wieder gesundheitliche Ausfälle, die sich sehr leicht mit dem Rauchen von Tabak und all seinen Verbrennungsprodukten in Verbindung bringen ließen: Ständige Reizung der oberen Atemwege, Husten in der Früh, und am Abend Enge und Schmerzen im Brustkorb.

Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, aufhören zu können, beziehungsweise hatte ich auch schon mal für 10 Tage mein Pensum auf 3 Kippen täglich gedrückt. Mehr ging aber nicht, und ich hatte das ständige Gefühl, rauchen zu müssen/wollen.

All das bestärkte das Gefühl, davon wohl niemals nie nicht loszukommen.

-und dann-

tauchte da plötzlich so ein kleines technisches Ding am Horizont auf und erweckte meine Aufmerksamkeit.