telefon. los.

Derzeit liest man ja immer wieder, dass zur Fastenzeit vermehrt Menschen auf Social Media oder ihr Smartphone verzichten.

Ich tue dies auch.

 

Allerdings nicht freiwillig. Mein Smarty Phone ist zur Reparatur und ich bin ohne Twitter, Email und WhatsApp (Ja, ich bin nicht gewechselt) und vor allem ohne TERMINKALENDER MIT ERINNERUNGSFUNKTION gezwungen, meinen Alltag zu schaffen.

Ich muss nicht lernen, Langeweile mal auszuhalten, die habe ich nämlich nie. Ich spiele mit dem Gerät keine Spiele. Ich nutze es als Kommunikationsmittel und Organisator.

 

Was ich bisher verpasst habe:

– mindestens 100 Bilder zu machen

– Bilder vom fertigen Pullover zu posten

– meine Twitter Timeline. #missyou!!!!

– einen Kleiderflohmarkt (dabei wollte ich von dem Erlös mein neues Tattoo stechen lassen. ARGH)

– einen Geburtstag (zum Glück checke ich manchmal Facebook)

– das tägliche Kindergarten- Abholbild von K3 an Kopfstand zu schicken

– unzähliges Spannendes im tumblr

– gefühlt 10 instant Blogs für die ich Ideen hatte

– und all die Dinge, die ich gar nicht weiß, dass ich sie verpasst habe.

 

Duh! Ich finde das doof. Ich denke, kommende Woche habe ich es wieder.

Dann kann ich euch auch zeigen, wie K2 sich über seinen Hoodie gefreut hat. Und dass mein Ravello schon weit ist.

Und ich kann von dem nächsten Projekt berichten. Die Jacke für E. – ein Gastgestrick aus georgischer Urlaubsmitbringselwolle.

 

So viel zu erzählen.

So unfreiwillig offline.

Meh.

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3 thoughts on “telefon. los.

  1. Ich habe bis 2013 nie gelaubt, dass mobile Endgeräte wirklich Sinn machen. 2001 habe ich mein mobile beim Joggen in den Rhein geworfen und das war es. Totalabstinenz. Ich ernstete berufliches und privates Kopfschütteln- bis ich seit 2005 NachamerINNEN erntete. Dann kamen jedoch die Tablets und die e-reader. Aber ich war immer zu geizig, mir so ein Apfelgerätz zuzulegen, nur um den Platz ind er handtasche zu sparen, den meine dicken Taschenbücher so einnahmen.
    Also: Alles noch prima im 20 Jahrhundert konserviert soweit.Bis ich zum 40. ein Ipad bekam mit allem ZippundZapp und dann auch binnen 48 Stunden voll drauf, drin und weg war ;O)
    Als Kontrollfreak habe ich das optimal multi-purpose-Teil von meinem Göttergatten bekommen und schleppe alle relevanten Daten/Verbindungen/Lektüren/ drin mit mir herum.Backup erfolgt termin- und einkaufslistentechnisch zwar immer noch zurück ins 20. Jahrhundert via Küchenkalender…mein Mann verweigert die medientechnologische Teilnahme am 21. Jahrhundert und schickt mich da auf eine one-woman-Mission aber: Ich schätze, ähnlich genial in der Selbstorgansisation unterstützt so ein Smartphone. Deshalb mein allerallerallerherzlichstes Beileid und dickstes Daumendrücken, dass Du diese Woche irgendwann wieder mobil online bist!
    Liebe Grüße aus Bonn
    Daniela

    • DAAANKE!

      Ich hätte auch gedacht, dass mir das egaler ist und ganz ehrlich bewundere ich all jene, die noch analog organisiert sind oder sich Termine einfach merken.
      Ich kann (und will) es eben nicht. Ich pflege auch meine Einkaufsliste übers phone und synche die auch mit meinem Mann darüber!! Und ich finde es enorm praktisch! Es reicht das Strickzeug im Rucksack, Bücher hätten gar keinen Platz mehr 😉

      Heute sind es 10 Arbeitstage seit Abgabe. Theoretisch sollte es heute wiederkommen. *lechz*

  2. Pingback: Strichlisten waren gestern. | purzelbaumundkopfstand

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