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14 in 2014

Auf auf, lasst die Nadeln klappern, wo es nur geht 😀

Also ich.

Denn ich habe beschlossen, mich wagemutig in die Herausforderung zu stürzen, 14 “Oberteile” in 2014 zu stricken. Ich lasse mich aber auch leicht locken 😉

Gefunden habe ich die Aktion natürlich als Ravelry-Gruppe. Macht ihr auch so etwas? Ist das zuviel? Ich meine, ich finde es durchaus motivierend. Zumal ja immerhin natürlich auch Kinder- und sogar Puppenkleidung zweckdienlich ist.

Nun denn, eines ist mir bereits von den Nadeln gehüpft:

Elementary by Isabell Kraemer

Ein ganz ganz wunderbarer Pullover aus dünner Merinowolle vom Finkhof. Das Pattern “Elementary” ist noch nicht jetzt hier veröffentlicht, ich hatte die Ehre, eine der Teststrickerinnen für Isabell Kraemer zu sein. Wenn es dann im Februar zu erwerben ist, kann ich es nur wärmstes empfehlen. Ich war in 3 Wochen damit fertig.

Aktuell ist, wie angekündigt, der gestreifte Kapuzenpulli für K3 an der Reihe. Er ist auch schon gut vorangekommen, das Bild ist nicht ganz aktuell:

Donuts Hoodie

Das wären dann schon 2 von 14. Schön wäre es, wenn ich einen Ravello hinbekomme und einen il grande favorito, beide für mich. Einen Antler wollte ich auch so gern haben. Und Jacken. So wie die Lempicka. Oder diese Peloponnese. Hach. Schneller geht sicher die Driven.

Aber auch der Gatte wird Sweater bekommen. Einen Guernsey sollte man vielleicht haben, wenn “alle” davon so begeistert sind. Der Pyorre wird definitiv kommen. Oder eben auch eine moderne Jacke wie die Erik.

Und zwischendurch kommen die Kinder ja auch noch mit ihren Wünschen. Das plane ich aber noch nicht so genau. WÜNSCHE hätte ich mehr als 14. Aber es gibt ja noch den Garten, der bearbeitet werden will, Garn, was versponnen werden möchte und hin und wieder ein Buch , was mich packt. Zeit Zeit Zeit muss man finden und die richtige Balance.

Doch eine Herausforderung entsteht ja erst durch ihre Grenzen. Ich bin gespannt!

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Heute gibt’s beim Wollschaf wieder eine Frage, die ich auch beantworten kann:

Wie seid Ihr zum Stricken gekommen? Was war Auslöser?

Gab es einen Anlaß oder hat Euch ein lieber Mensch infiziert?

Nun, ich habe als Grundschulkind bereits schonmal das Stricken von meiner Mutter gezeigt bekommen, allerdings ohne Maschen aufnehmen und abketteln. Aber Puppenkleidung (aus roter Wolle) in glatt rechts habe ich damals schon hinbekommen.

Irgendwann schlief das dann aber ein und geriet in Vergessenheit, bis vor 2 oder 3 Jahren dann eine Bekannte mit stricken anfing und wir darüber sprachen und ich wieder richtig Lust darauf bekam, damit anzufangen.

Also trafen wir uns eines Sonntag Nachmittags und sie zeigte mir die einfachen Grundlagen wieder. Ließ ein wenig Wolle und ein paar Nadeln da…. Und seit dem ging es ruck-zuck weiter, mit Videos und Büchern kamen neue Techniken, mit Ravelry und Twitter neue Ideen.

Und dank Youtube bin ich nun beim Spinnen gelandet. Und mache meine eigene Wolle. Jetzt bin ich gespannt, was danach noch kommt!

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Ich glaub, jetzt spinne ich!

Wie handhabt ihr das eigentlich mit euren Projekten? Schließt ihr immer eines ab, bevor das nächste kommt oder lasst ihr das finishing einfach liegen… startet etwas neues? Und im gleichen Atemzug noch eine Frage: Macht ihr es mit Büchern genauso?

Ich zum Beispiel lese immer eines nach dem anderen. Und auch in kreativen Projekten schließe ich erst eines ab, bevor ich mich auf was neues einlasse.

Doch manchmal hat man ja Wartezeiten. Wenn ein Pullover noch Restfeuchte abgeben muss, bevor die Fäden vernäht werden können. So wie mein letzter:

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Nun kann ich ja aber nicht NICHTS tun. Also musste ich entgegen meiner Vorlieben ein kleines Zwischenprojekt starten. Dies sollten auf Wunsch eines Kleinmenschen gefilzte Hausschuhe sein.

Ich fand diese zauberhafte Anleitung für Slippers und kaufte passende Dochtwolle. Um sie für Schuhgröße 33 passend zu machen passte ich völlig spontan und übermütig sehr überlegt die Anweisungen an: Statt 10 er Nadeln 5,5er, dünnere Wolle, weniger Stränge. Ich dachte mir, irgendwem werden sie schon passen am Ende 😀

Und siehe da, schon nach dem ersten von noch vielen kommenden Filzdurchläufen in der Waschmaschine sehen die Dinger sogar schon ein wenig nach SCHUH aus. Ich bin begeistert:

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Doch das war noch nicht alles. Es war ja noch mindestens eine Stunde vom Abend übrig. Definitiv zu wenig, um den gestreiften Kapuzenpullover anzuschlagen. Auf Stränge wickeln hatte ich auch keine Lust.

Nun, also schien der Moment zu kommen, dass auch ich das erste Mal nach der bereit hängenden Handspindel griff und Faser für Faser zu einem (wie ich finde) recht ansehnlichen Faden versponn.

Und dann konnte ich nicht mehr aufhören. Verdammt.

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Aller guten Dinge sind 3!

… Nachdem ich den Donuts Hoodie von Benjamin Conn nun schon in grau/blau für den Kopfstand und in grau/grün für K1 stricken durfte, darf ich jetzt für K3 das Ganze in grau/rotbunt stricken. Zeitansatz: Bis Mitte Februar. Nunja. Zum dritten Mal das gleiche Pattern. Ein wenig verkrampfen meine Finger bei dem Gedanken…. (muss.abwandeln.ja.unbedingt…)

Wobei Elvis sich sicher weniger beklagen wird, wenn er noch eine Kuschellage zusätzlich bekommt, oder?

Katze auf Hoodie

Und K2 hat auch schon Interesse angemeldet. Dann ist’s aber gut!

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Eine königliche Stressbremse

Kennt ihr das auch?

Wenn mal richtig viel zu tun ist, so 5-10 Dinge gleichzeitig, dann schreit das innere Selbst am Lautesten nach einer Auszeit. Das ist wohl der Moment, wo der Raucher mal schnell rauchen geht. Oder die Naschkatze zum Pralinenkasten greift. Und ich nach den Stricknadeln.

Nur mal schnell. Ganz kurz. Eine einzige Runde. Geht gleich weiter!

Schnell hingesetzt, den Faden um die Finger geschlossen (Das ist wohl der erste Zauber. Wenn die Hände vom Garn umlegt sind, ist man ja eigentlich schon gefangen). Und dann .. klapperdiklapp…. 2,3,4,5,6,7,…Nadel wechseln. Noch 2, noch eine. Gleich ist die Runde fertig und dann geht’s wieder an die Arbeit.

Und huch. Da kommt der Kater angeschlichen.Leise. Schnurrend. Fordernd. Als ob er weiß, dass noch 5 Minuten mehr Pause im Grunde viel besser wären. Klettert hinauf, macht sich lang, länger. Die Tatzen ausstreckend, räkelnd. Na nu. Jetzt wird’s aber richtig gemütlich. Ich wollte doch nur ganz schnell eine Runde stricken.

Katze

Die zweite Runde ist geschafft.

Den Kopf in die Wolle schmiegen, schnurren. Mit jeder frei werdenden Nadel gekrault werden. Lauter schnurren und nochmal lang machen. Da geht noch mehr.

Die dritte Runde ist geschafft. Ich muss lächeln.

Zehn Minuten sind vergangen, ein paar Runden geschafft, und alle sind wieder entspannt.

Und eigentlich schaffe ich jetzt auch viel mehr.

Danke, Elvis.

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Die verstrickte Dienstagsfrage

Wenn man diverse Handarbeitsblogs verfolgt, fällt einem irgendwann auf, dass viele immer wieder die “verstickte Dienstagsfrage” beantworten.

Hierfür sammelt das Wollschaf Fragen von Menschen, die dann von all denen beantwortet werden, die sich dazu berufen fühlen. Nun, ich fühle mich. Berufen auch.

Also mache ich mit.

Habt ihr Neujahres-Rituale? Im Allgemeinen? Und bezogen auf Euer wolliges Hobby?

Aufräum-Entrümpelungsaktionen, erstellt Ihr Listen, welche Projekte es im kommenden Jahr sein sollen?

Oder lasst ihr das spontan kommen, weil man eh schon so viel verplant in seinem Alltag?

Ob ich Neujahrs- Rituale habe? Ja. Einen Kindesgeburtstag. Dieses Jahr gab es sogar ein selbstgestricktes Geschenk und der Bengel ist enorm stolz darauf. (ich noch mehr).

Listen führe ich im Ravelry, wobei ich dort dringend entrümpeln müsste. Der Familien-Stash (es “wollen” ja einige bei uns) ist offen im Regal gelagert und dient somit der dauernden Erinnerung, fertig zu werden, und was neues zu beginnen Inspiration. Also muss da nichts entrümpelt werden. Ist ein Projekt zu 80% fertig, plane ich, was als nächstes kommt, damit ich Wolle bestellen kann, denn Leerlauf wäre schlimm. Würde ja den Stash verringern 😀

Das ist so meine Antwort. Ja.

Und das war mein Geburtstags- Neujahr- Geschenk:

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